Posts Tagged ‘ Readers-Edition ’

Einschätzung des Status Quo der Readers Edition

Feb 3rd, 2007 | By Phil v. Sassen | Category: Phil

Die jüngsten Ereignisse bei der Readers Edition haben nicht nur mich überrascht. Als Moderator der ersten Stunde bin ich über das Vorgehen bestürzt. Mit Dr. Michael Maier (der im Netz am liebsten seine eigenen Statistiken liest) und Hugo E. Martin („Berater“ aus dem konservativen Verlagswesen) betritt das Projekt nun ungewisse Pfade. In den unterschiedlichen Artikeln zur Readers Edition kommen Dinge zu Tage (nicht nur der Umgang mit den Moderatoren), die selbst ich nicht kannte… Eine offizielle Stellungnahme der Projektleitung wurde leider nicht abgegeben. Es ist an der Zeit, dass die angesprochenen Probleme von Herrn Dr. Maier und Hugo E. Martin aus der Welt geschaffen werden. Die derzeitige “Vogelstrausspolitik” ist unangemessen und hat mit Leserjournalismus nicht mehr viel zu tun. Das Bürgerjournalismus-Projekt hat einen irreparablen Schaden erlitten. Nun wird es sehr schwer die Glaubwürdigkeit des Projekts sowie der „Macher“ zu beweisen.Eine Beschreibung des Status quo fällt schwer, da sich die Readers Edition derzeit als Black Box präsentiert. Auch eine Bestimmung der Assets der Readers Edition ist schwer möglich. Sind es die Leser, die Autoren, die Moderatoren, die Macher die Plattform, die Inhalte oder ist es die ProjektIdee?

Die Leser: Im Bürgerjournalismus steht der Leser im Mittelpunkt. So sieht es auch das neue „Redaktionsteam“ der Readers Edition. Der Leser kann mit den Autoren in einen direkten Dialog eintreten und Kommentare sowie Kritik unkompliziert äussern. Hierbei ist jedoch wichtig, dass der Leser ernst genommen wird und er eine Antwort erhält. Leider wird dies derzeit bei der Readers Edition nicht beherzigt. Ein offener Dialog wird nicht angestrebt bzw. geht man einem möglichem Dialog bewusst aus dem Weg. Schade, denn jede Form von Feedback hilft ein solches Projekt zu verbessern. Man sollte dies daher als Chance begreifen und nicht als Rüge der Leser.

Die Autoren: Die Autoren sorgen für die Inhalte der Publikation. Nur durch ihre Arbeit können Leser langfristig an das Medium gebunden werden. Die Hürde einen Artikel beizusteuern muss so gering wie möglich gehalten werden. Das Publizieren von Inhalten muss einfach sein, damit die Autoren nicht abgeschreckt werden. Bei der Überprüfung von Inhalten müssen Artikel zeitnah redigiert werden, um ihre nicht Aktualität nicht zu verlieren. Der Umgang mit Autoren ist besonders wichtig. Beim Redigieren von Artikeln darf der Autor nicht das Gefühl bekommen, dass sein Artikel komplett umgeschrieben und inhaltlich verändert wird.

Die Moderatoren: Moderatoren sind Mittler zwischen Lesern und Autoren. Zusätzlich vertreten sie das Projekt und sollten für eine aktive Partizipation der Leser werben. Ziel ist die Konvertierung von Lesern zu aktiven Teilnehmen. Dies kann auf der einen Seite durch Kommentare und Feedback (z.B. Mail mit Themenvorschlägen) auf der anderen Seite durch das Beisteuern von Artikeln geschehen. Moderatoren benötigen einen grossen Rückhalt sowie Akzeptanz bei den Lesern als auch bei den Autoren. Momentan dürfte dieses Vertrauen durch das Verhalten des neuen „Redaktionsteams“ gebrochen sein.

Die Plattform: Die technische Plattform muss verständlich und einfach zu bedienen sein. Derzeit basiert die Readers Edition auf einer aufgeborten Wordpress-Installation, die manuell angepasst wurde. Aufgrund der Anpassungen ist ein Update des System nicht möglich, da Wordpress jedesmal umgeschrieben werden müsste. Sicherheitslücken können derzeit nicht durch ein Einspielen von Updates behoben werden. Da man die Version 2.0.2 von Wordpress einsetzt (siehe Quelltext). Ist man auch von einer „Injection Vulnerability“ betroffen. Ein Upgrade wird von den Wordpress-Entwicklern dringend empfohlen (mittlerweile wurde die Wordpress Version 2.1. veröffentlicht). Änderungen am System können derzeit jedoh nicht durchgeführt werden, da man mit dem Weggang von der Netzeitung auch alle technischen Ressourcen verloren hat. Laut Dr. Maier sucht man händeringend nach einem neuen Administrator und möchte auf ein neues CMS-System umsteigen, um langfristig bestehen zu können.

Die Inhalte: Content is King! Inhalte sind für ein Medium die wichtigste Grundlage. Hierbei spielt die Aktualität der Inhalte eine wichtige Rolle. Momentan werden noch genügend Artikel auf der Readers Edition veröffentlicht. Das neue „Moderationsteam“ ist bemüht Artikel schnell und fehlerfrei zu veröffentlichen. Komischerwiese werden jedoch zunehmend Pressemittelungen 1:1 publiziert. Dies führt nicht zu einer Akzeptanz der Readers Edition als journalistisches Medium. Für eine langfristige Leserbindung ist das Profil der Readers Edition wichtig, welches noch nicht herausgearbeitet werden konnte. Derzeit ist die Readers Edition eine Ansammlung unterschiedlicher Artikel deren Qualität stark schwankt. Einen Charakter hat die Readers Edition noch nicht entwickelt. Man fragt sich, wofür die Readers Edition steht und wie sie sich journalistisch weiterentwickelt. Dr. Maier plant ein „Advisory Board“ zu formen, welches aus gestandene Journalisten bestehen soll, die dem Projekt beratend zur Seite stehen. Ob man ein solches Gremium unter den derzeitigen Umständen aufbauen kann, ist äusserst fraglich. Da der Umgang mit den Projektteilnehmern potentielle „Advisor“ abschrecken dürfte.

Die Idee: User Generated Content, Blogs, Podcasts und der überstrapazierte Begriff „Web 2.0“ sind in aller Munde. Bürgerjournalismus-Projekte wie OhmyNews und Newsvine zeigen, dass ein Bedarf an Graswurzel-Journalismus besteht. In Deutschland sind wir zwar nicht so weit wie in den USA oder Korea, Online-Journalismus gewinnt jedoch auch bei uns eine zunehmend wichtige Rolle. Alle grossen Verlage arbeiten derzeit an neuen Projekten in diesem Bereich (z.B. WAZ-Mediengruppe, Springer). Die Umsetzung des Graswurzel-Journalismus in der Readers Edition ist derzeit jedoch sehr dürftig. Es sieht aus, als währen Dr. Maier und Hugo E. Matin eher an Personality-PR interessiert als an den Ideen der Bürgerjournalismus-Bewegung.

Fazit: Die Raders Edition wurde zum richtigen Zeitpunkt gelaunched und hat sich einen vielversprechenden Trend zu eigen gemacht. Der Anspruch der Macher und die Realität gehen jedoch sehr stark auseinander. Es scheint, als verstehe man die Charakterzüge, die diese neuen Medienform mit sich bringt, nicht. Ob dies mutwillig passiert oder Unwissenheit ausschlaggebend ist, kann derzeit nicht eingeschätzt werden. Der Umgang mit Kritik und das nicht vorhandene Krisenmanagement zeigen jedoch, dass man nicht einmal versucht sich kritisch mit seinen Usern auseinander zu setzen. Dr. Maier möchte mit der „BF Blogform Readers Edition GmbH“ „BF Social Media GmbH“ (der Name wurde in den letzten Tagen geändert) eine Plattform für Bürgerjournalismus aufbauen. Dieses Ziel kann jedoch nur erreicht werden, wenn man die „schöne neue Medianwelt“ versteht und glaubwürdig vertritt! Bezeichnend ist in diesem Zusammenhang ein Kommentar von Dr. Maier: „Ich bin da noch etwas altmodisch und komme aus einer anderen Welt. Ich greife lieber zum Telefon als eine Mail zu schreiben.“ (Zitat laut Gedächtnisprotokoll).

Es soll nicht der Eindruck entstehen, ein geschasster Moderator würde sich hier den Frust von der Seele schreiben. Vielmehr soll dieser Beitrag zum Nachdenken anregen und eine kritische Debatte hervorrufen. Auch wenn ich die Situation der Readers Edition sehr kritisch einschätze, hoffe ich, dass das Projekt überlebt und den Bürgerjournalismus in Deutschland positiv vorantreibt! Ich freue mich auf konträre Meinungen, Kritik, Klarstellungen sowie Fragen!

Popularity: 19%



Meine Stellungnahme zur Readers Edition…

Jan 31st, 2007 | By Phil v. Sassen | Category: Phil

Eigentlich wollte ich in meiner Prüfungsphase nicht bloggen, die aktuellen Veränderungen bei der Readers Edition dürfen jedoch nicht unkommentiert bleiben:

Sehr geehrte Frau Pidun, sehr geehrter Herr Dr. Maier, sehr geehrter Herr Martin, hallo Bernhard Fütterer,

nun möchte auch ich eine persönliche Stellungnahme zu der Entwicklung der Readers Edition abgeben. Ich finde Ihr Vorgehen menschlich enttäuschend und Ihr Verhalten nicht integer. Ich hätte erwartet, dass Herr Maier persönlich für klare Verhältnisse sorgt und nicht seine neues „Redaktions-Team“ mit der „Kündigung“ beauftragt. Bezeichnend finde ich, dass man Steffen Büffel und Peter Schink aufgrund von Prestigegründen nicht von ihren Aufgaben „entbindet“.

Die Behauptung, Sie hätten von mir „keine klare Rückmeldung bekommen“ ist sachlich falsch. Herr Dr. Maier hat nach seiner Übernahme der RE eine Stellungnahme zur Reader Edition von mir am 20.12.06 erhalten. Am selben Tag habe ich noch einmal mit Herrn Dr. Maier telefoniert und erhielt eine Antwort per Mail („Ich würde mich freuen, wenn Sie bei der nächsten Phase dabei sind“). Am 04.01.07. habe ich mich mit Herrn Dr. Maier getroffen, um persönlich über das Projekt zu sprechen und habe deutlich mein Interesse an der Readers Edition bekundet. Die Ausrichtung der Readers Edition, die neue Positionierung sowie die Erstellung eines Projektplans sollten auf dem geplanten Workshop (13./14.01.) erfolgen und die Grundlage für die Zusammenarbeit bilden. Leider wurde dieses Treffen kurzfristig abgesagt. Darüber hinaus habe ich gengenüber Frau Pidun am 15.01. im Chat deutlich bekundet, dass ich mich weiterhin bei der Readers Edition einbringen werde.

Als Moderator der ersten Stunde war ich dem Projekt sehr verbunden. In der ersten Pressemitteilung wurde ich zitiert und durfte die Moderatoren bei der Pressevorstellung repräsentieren. Lange habe ich auch die Befürchtung, man würde sich billiger “Content-Sklaven” bedienen, aktiv entkräftet. Mittlerweile muss ich jedoch den Kritikern Recht geben. Die Moderatoren wurden für den Aufbau der Readers Edition missbraucht! Ich habe an das Projekt geglaubt und habe den Machern einen grossen Vertrauensvorschuss eingeräumt. Ich wurde jedoch bitter enttäuscht!

In den letzten Monaten hat sich die Readers Edition immer mehr zu einer Blackbox entwickelt. Das Team der Moderatoren wurde in keiner Weise in die konzeptionelle Entwicklung des Projekts integriert und wurde nach jeder „internen“ Entscheidung vor vollendete Tatsachen gestellt. Mehrfach wurde ich von Externen auf Veränderungen und Missstände hingewiesen. Auch wurde ich mit Fragen konfrontiert die ich aufgrund der fehlenden Kommunikation nicht beantworten konnte.

Die Kommunikation des neuen „Redaktions-Teams“ ist nicht angemessen und dem Projekt nicht förderlich. Ich verstehe nicht, wie man so unsensibel sein kann zumal die Readers Edition auf die aktive Mitarbeit von Dritten angewiesen ist. Thomas Wanhoff hat die Situation in seinem Blog sehr treffen beschrieben: „[…] Deshalb wollte ich hören, was Hugo E. Martin zu berichten hat […] Doch was kam war eher schwach. Es war vor allem beunruhigend unkronkret, wie auch andere Teilnehmer bemängelten […]“.

Die Reaktionen der anderen Moderatoren zeigen, dass ich mit meiner Einschätzung nicht alleine bin. Das neue „Redaktions-Teams“ sollte sich fragen, ob die Vorgehensweise in ihrer Art so richtig war anstatt sich weiterhin hinter rhetorischen Floskeln zu verschanzen. Auch die Reaktion in der Blogosphäre zeigt deutlich, dass es an der Zeit ist mit, offenen Karten zu spielen.

Für mich ist die Ausrichtung der Readers Edition sowie die geplante Weiterentwicklung nicht mehr ersichtlich. Aufgrund der Art und Weise wie mit mir umgegangen wird, der fehlenden Integrität und der derzeitigen Kommunikationspolitik sehe ich mich nicht im Stande das Projekt weiterhin zu unterstützen. Das Angebot dem Projekt als Förderer und Freunde treu zu bleiben sehe ich als ironischen Seitenhieb an, der gänzlich unangebracht ist.

In der Hoffnung auf eine positive Wende verbleibe ich mit freundlichen Grüssen, Phil v. Sassen

Diese Zeilen habe ich dem neuen „Redaktions-Teams“ der Readers Edition sowie allen ehemaligen Mitstreitern gesendet. Die Macher der Readers Edition sind mir immer noch eine Antwort schuldig…

Popularity: 9%



Erster RE Stammtisch in Berlin

Aug 15th, 2006 | By Phil v. Sassen | Category: Phil
Am vergangenen Donnerstag trafen sich Autoren und Moderatoren der Readers Edition zum ersten RE-Stammtisch in Berlin. Ziel der Treffen, die zukünftig regelmäßig veranstaltet sollen, ist der Austausch zwischen den „Machern“ der Readers Edition. Die Autoren erhalten die Möglichkeit, Fragen zu stellen, Probleme anzusprechen, auch Kritik zu äußern. Die Moderatoren erhalten Feedback zur Verbesserung der Plattform.
RE Stammtisch in Berlin

Bei Bier und Prosecco wurde in gemütlicher Atmosphäre über Citizen Journalism im Allgemeinen und die Arbeit an die Readers Edition im Detail diskutiert. Rafael Bujotzek und Gerd Stodiek moderierten den Abend. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde sprach Philip Dönhoff (Geschäftsführer der Netzeitung) über das Projekt aus der Sicht der Netzeitung und beantwortete Fragen der Autoren. Im weiteren Verlauf wurde über allgemeine Probleme des Bürgerjournalismus und die Verbesserung der Kommunikation zwischen Autoren und Moderatoren gesprochen. Hierzu haben wir sehr hilfreiche Vorschläge von den anwesenden Autoren erhalten, die uns helfen, die Readers Edition zu verbessern.

Neben dem Feedback der Blogosphäre, dem RE-Wiki und dem openBC-Forum sind persönliche Treffen eine ideale Plattform, um einen direkten Dialog mit den Autoren zu führen.

Wir danken allen anwesenden Autoren für den interessanten Abend und die vielen konstruktiven Verbesserungsvorschläge. Oliver Loeschke (unser Mann für die Technik) implementiert bereits die ersten Features. Zukünftig werden Autoren zum Beispiel über die Veröffentlichung eines Artikels per Mail informiert.

Der nächste Stammtisch findet übrigens am 24. August in Frankfurt am Main statt. Wer die Möglichkeit nutzen möchte, die Moderatoren persönlich kennen zu lernen und ihnen sein Meinung sagen möchte, kann sich hier zum nächsten Stammtisch anmelden.

Wir freuen uns auf einen spannenden Abend mit Ihnen!

Popularity: 2%



Readers Edition lädt zum Stammtisch!

Aug 10th, 2006 | By Phil v. Sassen | Category: Phil

Die Readers Edition ist eine Plattform für Bürgerjournalismus. Bürgerjournalismus macht den Rezipient zum Sender und ermöglicht eine Berichterstattung über Themen, die von klassischen Medien nicht beleuchtet werden. Heute Abend wird in Mitte über User-generated Content, Citizen Journalism sowie Bürgerjournalismus diskutiert.

Sie würden gern mal die Moderatoren der Readers Edition persönlich kennen lernen? Sie wollen sich mit anderen Autoren treffen und Erfahrungen austauschen? Sie haben noch nie für Readers Edition geschrieben oder fotografiert und suchen nach hilfreichen Tipps fürs erste Mal?

Willkommen ist jeder, der gern schreibt und mehr über Readers Edition erfahren möchte. Der allererste Stammtisch wird heute ab 19 Uhr in Berlin im Strandbad Mitte stattfinden.

Ich freu mich, den ein oder anderen Leser heute im Strandbad zu treffen!

Popularity: 3%



Readers Edition in the news

Jul 27th, 2006 | By Phil v. Sassen | Category: in the news

Das NDR Magazin Zapp bericht gewohnt kritisch auch zum Theme Bürgerjournalismus:

“Jeder darf sich Journalist nennen. Die Berufsbezeichnung ist nicht geschützt. Das war schon immer so. Neu aber ist: Viele, die eigentlich nicht als Journalisten ihr Geld verdienen, arbeiten plötzlich als solche - im Nebenjob. Mobiltelefone machen aus Augenzeugen Fotoreporter, im Internet sind anonyme Leser längst Autoren. Die Zeitungen wollen mit ihren “Leserreportern” eine neue Blattbindung schaffen. Und der Boulevard zahlt sogar ein Kopfgeld für die besten “Abschüsse” von Prominenten, druckt die “gelungensten” Unfallfotos. Kritiker sehen die journalistischen Werte in Gefahr - das Handwerk und die Quellenprüfung werden ad absurdum geführt. Zapp über den neuen Volkssport der privaten Paparazzi. Zapp über die verlorene Ehre der Petra Traub.” (ndr.de)

Der interessante Beitrag ist übrigens auch als Video verlinkt.

Popularity: 4%



Readers Edition in the News

Jun 7th, 2006 | By Phil v. Sassen | Category: Phil

Gestern wurde die Readers Edition offiziell in einem Pressegespräch vorgestellt. Als Vertreter des Moderatoren Teams habe ich die Community vertreten. In der PK durfte ich ein kleines Statement abgegeben, welches in der Pressemeldung publiziert und von einigen Medien aufgenommen wurde.

Der Artikel “Jetzt darf jeder ran” der Berlinerzeitung berichtet über den offiziellen Launch. Der Artikel greift Phänomene der Blogosphäre auf interessate Weise auf.

[…] Ja, einige Dinge sind anders in den Neuen Medien. So wusste gestern auch Philip Dönhoff nicht, ob Phil von Sassen unter den Anwesenden im Konferenzraum der Netzeitung war, er musste in die Runde fragen. Das war deshalb ungewöhnlich, weil Dönhoff Geschäftsführer der Netzeitung ist und verantwortlich für deren gestern vorgestelltes Projekt Readers Edition. Bei dieser just gestarteten Internet-Zeitung werden Leser unter www.readers-edition.de selbst die Artikel schreiben. Zur Veröffentlichung zugelassen oder abgewiesen werden die Texte allerdings von neun “Moderatoren”. Phil von Sassen ist einer von ihnen, er hat also keine ganz unwichtige Aufgabe. “Wir haben bisher nur gemailt”, entschuldigte sich Dönhoff.Dass Geschäftsführer Dönhoff den Moderator und Blogger von Sassen (Hauptstadtblog.de) gestern das erste Mal zu Gesicht bekam, passt nicht nur zum Internet, sondern auch zum Projekt. Mitarbeiten an der Readers Edition kann schließlich fast jeder und ohne Bewerbungsgespräch. Rund 2500 Nutzer haben sich seit vergangenen Donnerstag dafür angemeldet. […]

Berliner Zeitung, 07.06.2006

Auch golem.de verarbeitet die Pressemeldung und nennt mein Zitat.

[…] Kritiker befürchten billige “Content-Sklaven”, während positive Stimmen in der Readers Edition ein interessantes Testfeld für angehende Jung-Journalisten und Journalismus-Studenten sowie im so genannten Citizen Journalism (”Bürger-Journalimus”) eine Chance für die Demokratisierung der Medienwelt sehen. “Die Readers Edition macht den Rezipient zum Sender und ermöglicht eine Berichterstattung über Themen, die von klassischen Medien nicht beleuchtet werden”, lobt Phil von Sassen, Blogger beim Hauptstadtblog.de und Moderator bei der Readers Edition. […]

golem.de, 06.06.2006

Ein weitere Nennung meines Statements habe ich im PC Magazin gefunden.

[…] In der Blogger-Szene und bei Journalisten stieß das Projekt gleichermaßen auf Lob und auf Kritik. Die Netzeitung sieht sich Vorwürfen ausgesetzt, dass die potenziellen Schreiberlinge trotz zu erwartender Werbung und Sponsoringverträgen unbezahlt bleiben würden. Laut Netzeitung müssen allerdings Mitarbeiter, Server, Datenverkehr, Software-Entwicklung und Community-Unterstützung finanziert werden.

Kritiker befürchten billige “Content-Sklaven”, während positive Stimmen in der Readers Edition ein interessantes Testfeld für angehende Jung-Journalisten und Journalismus-Studenten sowie im so genannten Citizen Journalism (”Bürger-Journalimus”) eine Chance für die Demokratisierung der Medienwelt sehen. “Die Readers Edition macht den Rezipient zum Sender und ermöglicht eine Berichterstattung über Themen, die von klassischen Medien nicht beleuchtet werden”, lobt Phil von Sassen, Blogger beim Hauptstadtblog.de und Moderator bei der Readers Edition. […]

pc-magazin.de, 06.06.2006

Popularity: 5%



Readers Editon | Betalaunch

Jun 6th, 2006 | By Phil v. Sassen | Category: Phil

Beta Readers Edition

Popularity: 2%



Netzzeitung mobilisiert die Blogosphäre

Mai 23rd, 2006 | By Phil v. Sassen | Category: Geek

readersedition.jpg

In den nächsten Wochen wird die Netzzeitung ein Portal für “user generated content” launchen. Auf der Basis des Blog-Tools WordPress werden Rezipienten zu Autoren und können eigene Beiträge auf dem neuen Portal publizieren. Ich bin gespannt, ob man mit dieser Plattform die berühmte “Kritische Masse” erreichen kann und man sich zu einer relevante News-Recource entwickelt. Mehr gibt es bald unter readers-edition.de.

Popularity: 2%