in the news
Heute: Freiheit statt Angst - Stoppt den Überwachungswahn!
Sep 22nd, 2007 | By Phil v. Sassen | Category: Geek, in the news
Bürgerrechtler rufen bundesweit zur Teilnahme an einer Demonstration gegen die ausufernde Überwachung durch Wirtschaft und Staat auf. Am Samstag, den 22. September 2007 werden besorgte Bürgerinnen und Bürger in Berlin unter dem Motto “Freiheit statt Angst - Stoppt den Überwachungswahn!” auf die Straße gehen. Treffpunkt ist der Pariser Platz (Brandenburger Tor) um 14.30 Uhr. (vorratsdatenspeicherung.de)
Auf netzpolitik.org gibt es detaillierte Informationen zum Ablauf der Demonstration sowie den teilnehmenden Interessengruppen. Sollte man nicht nach Berlin kommen können, kann man die Demonstration und die Redner heute live per Stream hören (Ogg Vorbis / MP3). Unterstützer können sich im Demo-Arbeitsamt melden und die Organisatoren bei der Koordination der Hilfwilligen für Banner, Besorgungen und Unvorhersehrbares (Special Missions) unterstützen. Auch die Berliner Polizei unterstützt die Demonstranten und wird das Filmen der Demo wetesgehend einschränken. Zusätzlich konnte ein “Deeskalationskonzept” erarbeitet werden, welches die Beamten bei zukünftigen Events einsetzen werden. Das Tragen von Schäuble-Masken ist explizit erlaubt. Ein besonderes “Schmankeln” haben die Organisatoren für Personen, die auf Demos lieber Tanzen als Parolen skandieren, in den Umzug eingegliedert. Zwei Trucks mit live Musik werden das Event begleiten und für gute Stimmung sorgen.
Einen ersten Eindruck von der Demonstration bietet das Redemanuskrip von Markus Beckedahl, der vor dem Roten Rathaus sprechen wird.
Man sieht sich vor Ort…
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New York | 911
Sep 11th, 2006 | By Phil v. Sassen | Category: in the news
![]() Erinnerung an 11. den September. Gedenken an die Opfer des Terrors |
| Loose Change 2 |
| 7 Days in September |
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Readers Edition in the news
Jul 27th, 2006 | By Phil v. Sassen | Category: in the newsDas NDR Magazin Zapp bericht gewohnt kritisch auch zum Theme Bürgerjournalismus:
“Jeder darf sich Journalist nennen. Die Berufsbezeichnung ist nicht geschützt. Das war schon immer so. Neu aber ist: Viele, die eigentlich nicht als Journalisten ihr Geld verdienen, arbeiten plötzlich als solche - im Nebenjob. Mobiltelefone machen aus Augenzeugen Fotoreporter, im Internet sind anonyme Leser längst Autoren. Die Zeitungen wollen mit ihren “Leserreportern” eine neue Blattbindung schaffen. Und der Boulevard zahlt sogar ein Kopfgeld für die besten “Abschüsse” von Prominenten, druckt die “gelungensten” Unfallfotos. Kritiker sehen die journalistischen Werte in Gefahr - das Handwerk und die Quellenprüfung werden ad absurdum geführt. Zapp über den neuen Volkssport der privaten Paparazzi. Zapp über die verlorene Ehre der Petra Traub.” (ndr.de)
Der interessante Beitrag ist übrigens auch als Video verlinkt.
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Stella Liebeck Awars 2005 | Rechtsprechung a la Uncle Sam
Feb 22nd, 2006 | By Phil v. Sassen | Category: in the newsLiebe Juristen, über den Stella-Liebeck-Preis habe ich bereits berichtet. Die Gewinner des letzten Jahres wurden nun veröffentlicht und enthalten erneut kuriose Beispiele der US-Rechtssprechung. Zum Glück sieht es bei uns „etwas“ anders aus. Ich wünsche mir zwar, dass man auch bei uns härter durchgreift, solche Urteile sind jedoch in keiner Weise gerechtfertigt. Naja, lustig sind die Fälle schon, oder?
Tagging: Stella Liebeck, Fun
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Wettkampf um die Schaum-Krone | Na dann, prost!
Feb 15th, 2006 | By Phil v. Sassen | Category: in the news Das wir Deutschen nicht mehr Weltmeister im Biertrinken sind, dürfte sich inzwischen rumgesprochen haben. Zwar gibt es in ganz Deutschland über eintausend Brauereien und wir haben in Oberfranken die höchste Brauereidichte der Welt, die Tschechen stillen ihren Bierdurst jedoch mit 159 Litern (in D sind es „nur“ 125,5).
Höchste Zeit, um sich wissenschaftlich an das Thema Bier heranzuwagen. Die Technische Universität Darmstadt ist diesen Weg gegangen und hat den „Wettkampf um die Schaum-Krone - Studierende entwickeln elektromechanische Weizenbier-Einschenker“ ausgeschrieben. In Teams von vier bis fünf Studenten sollte innerhalb des Wintersemesters jeweils ein elektromechanisches Gerät entwickelt werden, das ein Weizenbier aus einer geöffneten Flasche in ein Glas einschenken kann. Dies ist den Studenten gelungen. Die Weizenbier-Roboter wurden nun vorgestellt und haben die anwesenden Pressevertreter überzeugt. In einer Minute und elf Sekunden konnte ein perfektes Weizenbier eingeschenkt werden. Wir Deutschen können nun also sowohl im Geschmack als auch mit der Technik im Brauereiwesen überzeugen. Zur WM sollte also nichts schiefgehen. Auch wenn der größte Teil des Bieres aus den Staaten importier wird, ist das deutsche Hopfengetränk gerade als WM-tauglich eingestuft worden. Nun kann ich mir beruhigt ein kühles Bier genehmigen. Prost!
Tagging: Bier, robot, World Cup, Budweiser
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Faked Crashtest | Schummeln Mecedes & Auto Bild ?
Nov 16th, 2005 | By Phil v. Sassen | Category: in the newsMercedes und die Auto Bild scheinen bei Crashtests Ergebnisse zu fälschen.
“Acht Jahre nach der missglückten Markteinführung der A-Klasse hat Mercedes-Benz erneut Probleme mit einem Sicherheitstest. Diesmal geht es um die neue S-Klasse, die von dem Unternehmen mit Slogans wie “Unsere Vision: das unfallfreie Fahren” beworben wird. Tatsächlich hat das Nobel-Fahrzeug beim Test eines Bremsmanövers bei Nebel in der Crash-Halle von Daimler-Benz nicht rechtzeitig gestoppt. Ein Kamerateam von stern TV filmte am vergangenen Freitag, wie das Oberklassen-Fahrzeug in das Ende eines simulierten Staus hineinfuhr, obwohl die Sicherheitseinrichtungen des Wagens genau das verhindern sollten. Die Bilder der Karambolage zeigt stern TV exklusiv am Mittwoch, 16. November, 22:17 Uhr bei RTL. Günther Jauch spricht live im Studio mit Experten über die Frage, wie es zur erneuten Panne bei Daimler-Benz kommen konnte.”(dpa)
sternTV berichtete heute exklusiv über den Versuch von Mercedes und Auto Bild ein lebensbedrohliches teschnisches Problem unter den Tisch zu kehren…
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Was machen Werber in ihrer Freizeit?
Nov 9th, 2005 | By Phil v. Sassen | Category: in the newsEin weit verbreitetes Klischee beschreibt den Hang von Werbern zu Koks. Dieses Vorurteil scheint sich anhand einer Studie des Nürnberger Instituts für Biomedizinische nachweisen zu können.
“Den Analysen des Nürnberger Instituts für Biomedizinische und Pharmazeutische Forschung (IBMP) zufolge entfielen knapp elf Tonnen reines Kokain pro Jahr allein auf die rund 38,5 Millionen Menschen, deren Abwässer bei Düsseldorf im Rhein landeten. Täglich schwappen demnach dort die Abbauprodukte von rund 30 Kilogramm reinen Kokains von den Toiletten in Richtung Klärwerk.” (welt.de)
Es scheint eine Kausalität zwischen Werbern und Konsum in der führenden Werbemetropole Düsseldorf zu geben…
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The Chousun Ilbo | We are in the news
Okt 18th, 2005 | By Phil v. Sassen | Category: South Korea, in the newsDer Chosun Ilbo veröffentlicht ein Interview mit Michael Geier Botschafter in Korea.
Anbei die Übersetzung des Artikels:
„Die EU ist bereit, einen finanziellen Beitrag zur koreanischen Wiedervereinigung zu leisten.“
„Seit meinem Amtsantritt im August 2003 verfolge ich mit großer Aufmerksamkeit die innenpolitische Entwicklung in Korea, da ich festgestellt habe, wie ähnlich die politischen Probleme, aber auch die politischen Lösungsansätze beider Länder sind.“ Der deutsche Botschafter in Korea, Michael Geier (61) leugnete nicht, dass die große Koalition in Deutschland einen gewissen Einfluss auf die koreanische Politik haben wird. Botschafter Geier sprach über die Veränderungen in der deutschen Innenpolitik unter der neuen Bundeskanzlerin Angela Merkel, Probleme seit der deutschen Wiedervereinigung vor 15 Jahren und aktuellen bilateralen Beziehungen zwischen Deutschland und Korea.
- Frau Merkel (CDU) ist die neue Bundeskanzlerin. Der konservativen Partei ist nach langer Zeit wieder gelungen, an die Macht zu kommen.
„Die neue Bundeskanzlerin wird vor allem mit dem Diktat leerer Kassen leben müssen, was den politischen Gestaltungsspielraum weiter einschränkt. In der deutschen Außenpolitik wird sich nicht viel ändern, zumal das Auswärtige Amt von einem sozialdemokratischen Minister geführt werden wird. Die sehr engen Beziehungen aber, die Bundeskanzler Schröder in den Jahren zum russischen Präsident Putin entwickelt hat, wird Frau Merkel nicht übernehmen können und wollen. Andererseits wird sie mit Präsidenten Bush, den sie bereits einmal getroffen hat, enge Beziehungen pflegen. Als Botschafter in Korea hoffe ich, dass die Bundeskanzlerin bald nach Korea kommt, wie es ihr Vorgänger beabsichtigte.“
- Wenn man den Ruhm Deutschlands als Zentrum der Frauenbewegung berücksichtigt, ist es eher spät, dass Deutschland erst jetzt die erste Bundeskanzlerin hat, vor allem im Vergleich zu skandinavischen Ländern.
„Wie ein Politiker der Grünen treffend sagte, hat sich im letzten Jahrzehnt in der öffentlichen Meinung eine stille Revolution vollzogen. Die Stellung der Frauen wurde in allen Parteien, aber auch in fast allen Gesellschaftsbereichen wesentlich verstärkt. Was früher gesellschaftlich marginalisiert wurde, wird heute von der Öffentlichkeit toleriert wie zum Beispiel geschiedene oder homosexuelle Politiker(= Oberbürgermeister von Berlin). Deutschland ist reif für eine kluge Frau an der Spitze.“
- Präsident Roh und die Regierungspartei verfolgt die große Koalition in Deutschland mit großer Aufmerksamkeit.
„Eigentlich haben die beiden großen Parteien die Wahl verloren. Die Sozialdemokraten haben es nicht geschafft, die Koalitionsregierung mit den Grünen fortzusetzen. Und die Christdemokraten mit Frau Merkel an der spitze haben ihr Wahlziel, eine christlich-liberale Koalition, ebenso verfehlt. In dieser Situation gab es – abgesehen von einer Neuwahl, die die Deutschen sicherlich nicht gemocht hätten – eigentlich nur eine Option: die große Koalition. Hintergrund ist, dass man einerseits den Streit der beiden großen Parteien nicht mag und Harmonie wünscht.“
- Deutschland feiert in diesem Jahr die 15 Jahre der nationalen Wiedervereinigung. Was ist anders geworden?
„Die Wiedervereinigung hat uns ganz neue und aufregende Horizonte eröffnet Früher hörte Europa für uns in Berlin auf, jetzt beginnt es dort erst richtig. Wir hoffen, dass die Menschen in den neuen Bundesländern, wie wir die ehemalige DDR nennen, zu ihren und unseren Nachbarn in Polen und der Tschechischen Republik dieselbe tiefe und unproblematische Freundschaft erleben, wie wir sie im Westen schon seit Jahrzehnten mit Frankreich, den Niederlanden, der Schweiz und Österreich praktizieren. Das wirtschaftliche Hauptproblem des wiedervereinigten Deutschland ist die hohe Arbeitslosigkeit, vor allem unter Jugendlichen und vor allem in bestimmten Gegenden im Osten.“
- Wie sehen Sie die Chance einer koreanischen Wiedervereinigung?
„Die Deutschen werden sicher unter den ersten Gratulanten einer koreanischen Wiedervereinigung sein. Wie ich bereits mehrfach gesagt habe, teilen wir die Befürchtungen der Koreaner nicht. Deutschland und den anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union ist dabei durchaus klar, dass Südkorea die finanziellen Lasten der Wiedervereinigung nicht allein schultern kann und dass Korea dann Anspruch auf internationale Solidarität hat. Dazu sind wir bereit.“
- Was sind aktuelle Themen unter den Diplomaten?
„Wir verfolgen natürlich die innerkoreanischen Gespräche und die Sechsparteiengespräche mit großem Interesse. Zu den bilateralen Beziehungen möchte ich eines sagen. Deutsche Unternehmen, die hier 5 Mrd. Euros investiert haben und über 80 000 Koreaner beschäftigen, fragen sich, ob sie noch willkommen sind. Jedenfalls sind koreanische Investitionen in Deutschland hoch willkommen. Derzeit belaufen sich die koreanischen Investitionen in Deutschland auf ca. 1 Mrd. Euro.“
- Die Freilegung von Cheonggyeochon ist bei uns ein großes Thema…
„Ich wurde vom Bürgermeister von Seoul zur Eröffnungsfeier eingeladen. Weil ich Cheonggyechon so schön fand, habe ich gleich am nächsten Tag mit meiner Tochter und ihr Freund vier Stunden lang dort verbracht. Es war unbeschreiblich schön. Ich habe einmal einen Reisebericht von einem Herrn Genthe von 1901 gelesen. In diesem Buch nannte er Seoul zusammen mit Salzburg und Teheran die schönsten Städte der Welt. Während meines Spaziergangs im Chenggyechon dachte ich, Genthe hatte durchaus Recht gehabt.“
Quelle: Chousun Ilbo
Auf dem Bild sind der Botschafter, meine Freundin und meine Wenigkeit auf dem “Berliner Platz” in Seoul zu sehen.
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