Readers Edition in the News
Jun 7th, 2006 | By Phil v. Sassen | Popularity: 5% | Category: PhilGestern wurde die Readers Edition offiziell in einem Pressegespräch vorgestellt. Als Vertreter des Moderatoren Teams habe ich die Community vertreten. In der PK durfte ich ein kleines Statement abgegeben, welches in der Pressemeldung publiziert und von einigen Medien aufgenommen wurde.
Der Artikel “Jetzt darf jeder ran” der Berlinerzeitung berichtet über den offiziellen Launch. Der Artikel greift Phänomene der Blogosphäre auf interessate Weise auf.
[…] Ja, einige Dinge sind anders in den Neuen Medien. So wusste gestern auch Philip Dönhoff nicht, ob Phil von Sassen unter den Anwesenden im Konferenzraum der Netzeitung war, er musste in die Runde fragen. Das war deshalb ungewöhnlich, weil Dönhoff Geschäftsführer der Netzeitung ist und verantwortlich für deren gestern vorgestelltes Projekt Readers Edition. Bei dieser just gestarteten Internet-Zeitung werden Leser unter www.readers-edition.de selbst die Artikel schreiben. Zur Veröffentlichung zugelassen oder abgewiesen werden die Texte allerdings von neun “Moderatoren”. Phil von Sassen ist einer von ihnen, er hat also keine ganz unwichtige Aufgabe. “Wir haben bisher nur gemailt”, entschuldigte sich Dönhoff.Dass Geschäftsführer Dönhoff den Moderator und Blogger von Sassen (Hauptstadtblog.de) gestern das erste Mal zu Gesicht bekam, passt nicht nur zum Internet, sondern auch zum Projekt. Mitarbeiten an der Readers Edition kann schließlich fast jeder und ohne Bewerbungsgespräch. Rund 2500 Nutzer haben sich seit vergangenen Donnerstag dafür angemeldet. […]
Berliner Zeitung, 07.06.2006
Auch golem.de verarbeitet die Pressemeldung und nennt mein Zitat.
[…] Kritiker befürchten billige “Content-Sklaven”, während positive Stimmen in der Readers Edition ein interessantes Testfeld für angehende Jung-Journalisten und Journalismus-Studenten sowie im so genannten Citizen Journalism (”Bürger-Journalimus”) eine Chance für die Demokratisierung der Medienwelt sehen. “Die Readers Edition macht den Rezipient zum Sender und ermöglicht eine Berichterstattung über Themen, die von klassischen Medien nicht beleuchtet werden”, lobt Phil von Sassen, Blogger beim Hauptstadtblog.de und Moderator bei der Readers Edition. […]
golem.de, 06.06.2006
Ein weitere Nennung meines Statements habe ich im PC Magazin gefunden.
[…] In der Blogger-Szene und bei Journalisten stieß das Projekt gleichermaßen auf Lob und auf Kritik. Die Netzeitung sieht sich Vorwürfen ausgesetzt, dass die potenziellen Schreiberlinge trotz zu erwartender Werbung und Sponsoringverträgen unbezahlt bleiben würden. Laut Netzeitung müssen allerdings Mitarbeiter, Server, Datenverkehr, Software-Entwicklung und Community-Unterstützung finanziert werden.
Kritiker befürchten billige “Content-Sklaven”, während positive Stimmen in der Readers Edition ein interessantes Testfeld für angehende Jung-Journalisten und Journalismus-Studenten sowie im so genannten Citizen Journalism (”Bürger-Journalimus”) eine Chance für die Demokratisierung der Medienwelt sehen. “Die Readers Edition macht den Rezipient zum Sender und ermöglicht eine Berichterstattung über Themen, die von klassischen Medien nicht beleuchtet werden”, lobt Phil von Sassen, Blogger beim Hauptstadtblog.de und Moderator bei der Readers Edition. […]
pc-magazin.de, 06.06.2006
Popularity: 5%
