Archive for Juli 2007

How to (and how not to) copycat businesses

Jul 24th, 2007 | By Phil v. Sassen | Category: Entrepreneurship

Deutschen Gründern wird oft vorgeworfen, Ihre Geschäftsideen seien meist Copycats. Es gibt groteske Fälle in denen sogar die Fehlermeldungen des Originals eins zu eins übernommen wurden. Grundsätzlich ist gegen das Kopieren einer erfolgreichen Geschäftsidee nichts einzuwenden, wenn die Kopie Basis innovativer Dienstleitungen ist. Die Samwer-Brüder haben gezeigt, wie man eine bestehende Geschäftsidee erfolgreich nach Deutschland importiert. Wie man es nicht machen sollte, zeigt das Trio auf der Website der European Founders:

European Founders Screenshot

It is easy to reach us. E-mail works. Voicemail works. Direct approaches work. Referrals can help but they are not necessary. If you do not get a quick response – just send a follow-up email and you will get a definitive sense of where we stand. We do not like to keep people waiting.

Sequoia Screenshot

It is easy to reach us. E-mail works. Voicemail works. Direct approaches work. Referrals from people we know are helpful but they are not necessary. […] If, for some reason, you do not get a quick response — just send a follow-up email […] and you will get a definitive sense of where we stand. We do not like to keep people waiting.

 

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Stöckchenweitwurf | Acht fragen an…

Jul 24th, 2007 | By Phil v. Sassen | Category: Phil

Nun hat es mich auch erwischt. Habe gerade in meinen Referern entdeckt, dass man mit Stöckchen nach mir wirft. Der Bitte zum Stöckchenwurf komme ich anbei nach…

Jeder Spieler, jede Spielerin beschreibt acht Dinge von sich. Irgendwelche, keine bestimmten. Wen das Stöckchen trifft, schreibt die Antworten ins Blog, mit Regeln. Acht Personen/Blogs sollen das Stöckchen bekommen und weiterreichen. Bei den Betreffenden schreibt man einen entsprechenden Beitrag/Kommentar ins Blog. Wie auch immer

  1. Ich bin von Sinnen, vor unfassbarer nie versiegender Freude!
  2. Ich habe derzeit 378 Feeds in meinem Google Reader
  3. Ich beschäftige mich gerne mit GTD
  4. Ich bin ein absoluter Fan von Vocal-, French- sowie Electro-House
  5. Ich liebe koreanisches Essen
  6. Ich schreibe derzeit an einer Diplomarbeit zu Second Life
  7. Ich werde als Eduard Zimmermann der Blogosphäre bezeichnet
  8. Ich weiss nicht, was ich von diesem Stöckchen halten soll

So, viel Spass mit den Fragen wünsche ich Herrn Timo, Rob, Rene, Sabbeljan, das Antiteilchen sowie FloSi. Mal sehen, ob die Fragen überhaupt gesehen werden. Das Stöckchen wäre auch fast in meinen Statistiken untergegangen…

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Lukasz Gadowski zieht sich bei spreadshirt zurück

Jul 19th, 2007 | By Phil v. Sassen | Category: Entrepreneurship

Lukasz Gadowski wird sich aus dem operativen Geschäft bei Spreadshirt zurückziehen. Wie bereits Ehssan Dariani bei StudiVZ, wird Lukasz seinen Posten als CEO aufgeben und als Vorsitzender fingieren.

Als Präsident von Spreadshirt - einen Titel den es nach AG-Recht eigentlich nicht gibt - werde ich weniger operativ tätig sein, das Unternehmen aber zum einen weiterhin repräsentieren und zum anderen auf bestimmten Feldern aktiv unterstützen. Die Verantwortung für das “daily business” gebe ich aber ab. Nicht zuletzt, weil dazu 120% Fokus gehört, ich aber meiner Passion, dem Unternehmertum fröhnen möchte. Dazu gehören die Angel-Investments und auch das Betreiben von Gründerszene. (gruenderszene.de)

Brandeins berichtete bereits in “Das Ende der Pubertät” (07/07), dass das Management aufgrund des beängstigenden Wachstumstempos beschlossen habe: Die Firma müsse erwachsen werden.

Update: Auch StudiVZ-Geschäftsführer Dennis Bemmann und Michael Brehm werden StudiVz nicht mehr leiten. Im August wird Marcus Riecke (derzeit Ebay Vice President für Emerging Markets und Europa) als neuer Geschäftsführer antreten. Mehr gibt es hier.

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Summer In The City

Jul 16th, 2007 | By Phil v. Sassen | Category: Allgemein

Patrick Barkham berichtet in “Ich bin ein sunbather“  über Berlins Strandbars. In seinem Bericht für den Guardian kommt Mr. Barkham zu einem positiven Fazit. Kein Wunder, England nicht gerade bekannt für sein sommerliche Wetter.

Before Paris got its Plage and London, Amsterdam and even Birmingham jumped on the sandwagon, there was Berlin. […] Where in Britain could you arrive at 9.30pm on a Saturday and get a drink and a seat straight away? Where in Ibiza could you instantly plonk yourself on a chair right by the water? Forget the stereotypes about the race for the sun-loungers; in Berlin, there’s a deckchair for everyone. […] But what sets Berlin apart from other cities is its proliferation of independent beaches. Most European urban beaches are little more than overcrowded corporate stages, while many of Berlin’s beaches are the summer siblings of its underground club scene.

Die Strandbar ist Barkham Favorit. Bereits vor Erscheinen des Berichts unterzog ich der Strandbar Mitte einem persönlichen Test und bin ebenfalls begeistert.

Nach feucht-fröhlicher Nacht beschlossen ein paar Freunde den Abend bei Brötchen und Sonnenaufgang in der Strandbar ausklingen zu lassen. Ich folge der Karavane an den Strand im Monbijou Park. Bereits vor der offiziellen Öffnung wurden wir freundlich empfangen. Ich kan mir vor, wie der Engländer, der im Morgengrauen an den Pool schleicht, um die Liegen mit seinem Handtuch zu reservieren (Mr. Barkham möge mir diese Bermerkung verzeihen) . Ein Frühstück am Strand ist im urbanen Berlin ein schönes Erlebnis, welches einer Wiederholung bedarf.

Laut übermittelter Berichte hatte meine Arrièregarde noch viel Spass. Zumindes hat sie es ziemlich lange am urbanen Strand ausgehelten. Man munkelt, die letzten Mohikaner seien gegen drei Uhr nachmittags aufgebrochen. Die Stimmung war so gut, dass Reuters die Szene einfangen musste. Der Spiegel berichtet ebenfalls - “Warum die Deutschen auch maulen, wenn es warm wird“.

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Pictures from the Geekside

Jul 15th, 2007 | By Phil v. Sassen | Category: Phil

Update: Habe heute erneut eine Gallery in meinen Blog eingebunden. Das Layout wird in den nächsten Tagen angepasst. Neue Inhalte werden sukzessiv eingebunden.

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pl0gbar Berlin #04 | Geeky meet & greet

Jul 9th, 2007 | By Phil v. Sassen | Category: Events, Geek

Morgen gibt es erneut einen Grund sich mit anderen Geeks zu treffen. Die pl0gbar findet im Sanatorium 23 statt:

Wer pl0g.de kennt, wird die pl0gbar lieben: Leute treffen, fachsimpeln oder einfach nur bei Bier oder Kafe Latte plaudern. Lerne die Menschen hinter den Pixeln kennen, in Farbe und bunt! Wage den Schritt ins echte Leben, treffe Leute, die Du bisher nur aus Deiner Kontaktliste kanntest und lerne neue kennen, die deine Interessen teilen. Schnell und unkompliziert, so wie pl0g.de!

Größtenteils werden spezielle Events als Anlass genommen, sich zu treffen (Apple Keynotes, Wii Launch in Deutschland etc.), es gelingt aber trotzdem das ganze als regelmäßige Institution zu platzieren und alle 2 Wochen abzuhalten.

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I can’t wait for the Simpsons to begin

Jul 6th, 2007 | By Phil v. Sassen | Category: Phil

The Simpsons Movie

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Am I addicted to blogging?

Jul 5th, 2007 | By Phil v. Sassen | Category: Phil

81%How Addicted to Blogging Are You?

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Datenshutzfalle Kopierer

Jul 5th, 2007 | By Phil v. Sassen | Category: Geek

Vor ein paar Tagen musste ich wieder einmal in den Copy-Shop meines Vertrauens. Meine Dokumente hatte ich auf einem USB-Stick bei mir. In der heutigen Zeit ist dieses Medium praktischer als das Brennen von CDs. Die Dateien werden auf den Stick kopiert und können von den „Copy-Boys“ problemlos abgerufen werden.

In meinem Fall wurden die Daten via eines Apple-Rechners abgerufen und an einen Print-Server weitergeleitet, der die Datei für den Druck finalisierte und auf einem Xero-Printer ausgab. Bei einem flüchtigen Blick auf den Bildschirm des Print-Servers konnte ich die Disk-Quote einsehen. 23 Gigabyte von 28 Gigabyte waren bereits mit Druckaufträgen belegt. Diese Information liess die Alarmglocken in meinem Kopf läuten. In kürzester Zeit wurden drei Kopien meiner Dateien auf unterschiedlichen Geräten abgelegt. Ich bat den „Copy-Boy“ die Datei sowohl auf der Apple-Kiste als auch auf dem Print-Server zu löschen (auf den Drucker konnten meine Daten nicht gelöscht werden) und sprach ihn auf das frappierende Datenschutzproblem an. Ihm war das Problem nicht bekannt. Geht man von einer durchschnittlichen Dateigrösse von 20 MB (0.01953 Gigabytes) aus, dann liegen in den 23 Gigabyte (23552 Megabytes) ca. 1.200 Druckaufträge. Unter den Aufträgen dürften sich viele sensitive Dateien, wie Lebensläufe, Diplomarbeiten, behördliche Dokumenten sowie Gutachten befinden.

Zwar war man sich vor Ort nicht über das Ausmass des Datenschutzproblems bewusst, man zeigte jedoch grosse Interesse an dem Thema. In wenigen Sekunden konnte ich dem staunenden „Publikum“ mit Hilfe von Google zeigen, dass man jede Kopie nachverfolgen kann. Die eingesetzten XEROX-Geräte bannen neben dem Druck bzw. der Kopie nämlich einen digitalen Fingerabdruck auf das Papier. Mehr Informationen zum Thema sowie dem „DocuColor Tracking Dot Decoding“ bietet die Electronic Frontier Foundation. Wer sich Sorgen um seinen Drucker oder Kopierer macht, das sollte das Gerät in der Übersicht der EFF nachschlagen.

Neben dem digitalen Fingerabdruck bringen digitale Kopien ein weiteres Risiko mit sich. Alle Kopien werden nebst personenbezogenen Daten auf internen Festplatten gespeichert. Durch dieses Verfahren wird die Kopierzeit erheblich gesteigert, es sorgt jedoch ebenfalls für eine ewige digitale Kopie der Dokumente. Diese Kopien können mit jedem handelsüblichen Computer ausgelesen werden. Das Datenschutzproblem ist besonders problematisch, da fast alle Geräte geleast werden und nach dem Ende des Leasingzeitraums den jeweiligen Copy-Shop samt gespeicherter Daten verlassen. Die sensitiven Daten werden somit an Dritte übergeben.

Ich finde es erschreckend, dass sich Mitarbeiter von Copy-Shops nicht mit dem Thema Datenschutz beschäftigen müssen. Eigentlich müsste man solche Läden beim Berliner Datenschutzbeauftragten melden. Zumindest sollte man wichtige Dateien nicht in öffentlichen Copy-Shops verarbeiten.

Weitere informationen zum Thema bietet der SZ-Artikel “Voller Geheimnisse“.

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Blogcensus | Vermessung der deutschen Blogosphäre

Jul 4th, 2007 | By Phil v. Sassen | Category: Geek

Die deutschsprachigen Blogosphäre wird vermessen. Der Dienst Blogcensus stellt sich dieser Aufgabe. Jens Schröder beschreibt auf seinem Blog, warum man eine solche Vermessung benötigt.

Lieber Blogcensus-Bot anbei meine IDs für den Claim-Vorgang:

1 : [09c1519703c6940c]
2 : [a4e2d91449e9c1f6]
3 : [e85ab079d05340d0]
4 : [da61c2658ae47754]

Derzeit kursieren noch unterschiedliche Vermutungen. Bin gespannt auf die “harten Fakten” zur deutschen Blogosphäre.

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