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Web2.0 roundup

Feb 27th, 2006 | By Phil v. Sassen | Popularity: 2% | Category: Web2.0

In den letzten Tagen hat sich viel im Netz geändert. Das Web2.0 ist um ein paar neue Dienste reicher.

Google Page Creator ermöglicht den GMail-Usern das Erstellen AJAX-basierter Websites inklusive 100 MB Speicherplatz. Ich sehe in diesem Service einen weiteren Schritt zum Full-Service Unternehmen. Es hat sich gezeigt, dass ein breites Portfolio ein entscheidender Wettbewerbsvorteil darstellt. Internetunternehmen müssen sich diversifizieren, um neue Kunden zu Gewinnen. Google kann mit solchen Diensten Kunden binden und die Affinität des Markennamens steigern. Sollte in ein paar Jahren Google OS veröffentlicht werden, dann wird das Unternehme die “kritische Masse” umgehend erreichen. Auch Gmail for your domain setzt diese Strategie vort und ermöglicht GMail in Verbindung mit einer eigenen Domain einzusetzen.

Auch Microsoft war in den letzten Tagen sehr aktiv und hat Office Live sowie Microsoft Live Mail in die Betaphase entlassen. Mit Office Live stellt Microsoft Unternehmen internetbasierte Dienste zur Verfügung. In der Basics-Version sind eine Domain, 30 MByte Webspace, 2 GByte Speicherplatz sowie fünf E-Mail-Adressen enthalten. Die Basic Version wird über Werbung finanziert und gratis für den Nutzer angeboten. Live Mail ist der Nachfolger von hotmail. Eine Übersicht der neuen Live Mail Features gibt es hier. Die Website Windows Live Ideas stellt weitere Dienste aus dem Hause Microsoft - wie den Windows Live Messenger - vor. Mit Windows Live Custom Domains erhalten Microsoftkunden zukünftig eine kostenlose Domain.

Yahoo! Research war – als Dritter im Bunde – ebenfalls eifrig und stellt mit ZoneTag ein Tool vor, welches den Upload von Bildern zu flickr inklusiver automatischer Bestimmung des aktuellen Standortes ermöglicht. Dieser wird als Tag in flickr übertagen. In Verbindung mit der semapedia, welche die physische Welt mit Wikipedia verbindet, könnte dies eine sehr interessante Anwendung werden.

Leser von Weblogs kennen dieses Problem; Man verlieren sehr schnell die Übersicht über abgegebene Kommentaren. coComment schliesst diese Lücke und sammelt Kommentare auf einer übersichtlichen Website. Erstaunlich finde ich, wie schnell sich dieses Tool in der Blogosphere rumgesprochen hat. Das Prinzip ist sehr interessant und hat viel Potential. Es wird sich jedoch nur durchsetzen, wenn es von einer großen Anzahl von Websites unterstützt wird.

Viel Spaß beim Testen dieser neuen „Onlinewunder“…

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