Problemlösungen auf Koreanisch

Nov 14th, 2005 | By Phil v. Sassen | Popularity: 2% | Category: South Korea

Jeder, der Geschäfte mit Koreanern macht, kennt diese Situation - Zusagen werden gemacht und man muss feststellen, dass die Erfüllung nicht gesichert ist. Vergebens wartet man auf Ergebnisse. Dies hat auf der einen Seite mit der Höflichkeit der Asiaten zu tun. Ein klares “Nein” wird ungern ausgesprochen und wird als unhöflich angesehen. Auf der anderen Seite möchte man sich Probleme nicht eingestehen und sieht nur das Ziel. Für die Entwicklung von Südkorea war dieser Ansatz nicht schädlich und hat den Aufschwung des Landes sogar positiv beeinflusst. Dank dieser Herangehensweise konnte das Land auch schwere Situation meistern und grosse Probleme lösen. Zwar ist das Risiko zu scheitern enorm, dies wird jedoch in Kauf genommen. In Deutschland hätte man sich an die Lösung eines solcher Probleme gar nicht erst gewagt. In Berlin bin ich nun auch Opfer eines solchen Problems geworden.

Seoul City opened a traditional Korean garden at the Marzahn Recreational Park in Berlin on Monday (Nov. 7), featuring Joseon dynasty-era architecture and garden spaces at one of the German capital’s popular tourist destinations. (korea.net)”

Nach dem Lesen dieser Nachricht habe wir uns auf den Weg nach Mazahn gemacht. Musste jedoch feststellen, dass sich der Koreanische Garten noch im Bau befindet. Zusätzlich waren sowohl der Japanische, der Balinesische als auch der Orientalische Garten geschlossen.
Korea.net - offizielle Seite der Regierung - war seiner Zeit voraus. Schade, dass gerade wir unter dieser Fehleinschätzung leiden musste…

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2 comments
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  1. Ich möchte mehr über die koreanische Art und Weise Handel zu treiben erfahren.

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  2. Bitte sende Deine Fragen direkt per Mail an phil(at)sassen.org. Ich werde Dir dann zeitnah antworten…

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